Dienstplan-Software wechseln — worauf achten?
Bei der Wahl einer Dienstplan-Software für Schweizer Betriebe zählen fünf Kriterien besonders: wie tief das Arbeitsgesetz tatsächlich geprüft wird (nicht nur Kalender-Farben), wo und wie die Daten verarbeitet werden, wie die Mandantentrennung technisch umgesetzt ist, wie realistisch der Migrationsaufwand ist, und was die Software tatsächlich pro aktiver Person kostet — nicht nur der beworbene Einstiegspreis.
Stand: 26.08.2026
Kriterienraster
| Kriterium | Worauf achten |
|---|---|
| ArG-Prüftiefe | Wird nur eine generische Wochenstunden-Zahl geprüft, oder auch Ruhezeit-Zweiwochendurchschnitt, Nachtarbeits-Sonderregeln, Mutterschutz als harter Block? |
| Datenhaltung | Ist klar benannt, in welchem Land und bei welchem Anbieter die Daten gespeichert und verarbeitet werden — und steht das im Vertrag? |
| Mandantentrennung | Auf welcher technischen Ebene werden die Daten verschiedener Kunden voneinander getrennt — und lässt sich das nachprüfen, statt nur behauptet zu werden? Entscheidend ist, dass der Anbieter das gewählte Modell offenlegt. |
| Migrationsaufwand | Wie lange dauert eine erste Anmeldung, wie lange ein sauberes Vollsetup mit Rollen und Genehmigungswegen? Details: Migration & Einführung. |
| Tatsächliche Kosten | Skaliert der Preis mit aktiven Personen, oder gibt es versteckte Modulzuschläge, die erst nach Vertragsschluss sichtbar werden? |
Diese Seite nennt bewusst kein einzelnes Konkurrenzprodukt — ein fairer Vergleich braucht die eigenen, aktuellen Zahlen des jeweiligen Anbieters, nicht eine schnell veraltende Momentaufnahme. Nimm das Raster oben in jedes Gespräch mit einem Anbieter mit, den du in Betracht ziehst.
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