Dienstplan in Excel vs. Software — die 7 Bruchstellen
Excel-Dienstpläne brechen typischerweise an sieben wiederkehrenden Stellen: kein automatischer Ruhezeit-/Zuschlags-Check, keine Nachvollziehbarkeit nachträglicher Änderungen, keine Aufbewahrungs-/Nachweispflicht-Erfüllung, keine Echtzeit-Sicht für das Team, kein strukturierter Wunsch-Prozess, kein Alarm bei Doppelbesetzung oder Lücke, und ein Formel-Fehler, der unbemerkt monatelang falsche Werte liefert.
Stand: 26.08.2026
Die 7 Bruchstellen
| # | Bruchstelle | Auswirkung |
|---|---|---|
| 1 | Kein automatischer Ruhezeit-/Zuschlags-Check | Verstösse fallen erst bei einer Kontrolle auf, nicht beim Erstellen des Plans |
| 2 | Keine Nachvollziehbarkeit von Änderungen | Wer hat wann was geändert, ist nach dem Speichern nicht mehr rekonstruierbar |
| 3 | Keine strukturierte Nachweis-/Aufbewahrungslogik | Fristen (5/10 Jahre, s. Aufbewahrungspflichten) hängen vom manuellen Archivieren einzelner Dateien ab |
| 4 | Kein Echtzeit-Zugriff fürs Team | Der aktuelle Plan kursiert als E-Mail-Anhang mit unklarem Versionsstand |
| 5 | Kein strukturierter Wunsch-Prozess | Wünsche gehen per Zuruf/WhatsApp ein und werden inkonsistent berücksichtigt |
| 6 | Kein automatischer Konflikt-Alarm | Doppelbesetzungen oder unbesetzte Schichten fallen erst beim Publizieren auf |
| 7 | Fehleranfällige Formeln | Ein einziger falsch kopierter Bezug liefert wochenlang unbemerkt falsche Saldo-Werte |
Keine dieser Bruchstellen ist ein Excel-Problem im engeren Sinn — Excel ist ein hervorragendes Tabellenwerkzeug. Es ist ein Problem des fehlenden Fachwissens im Werkzeug selbst: Excel kennt weder das Arbeitsgesetz noch den aktuellen Bearbeitungsstand des Teams.
ROSIE ist ein Planungswerkzeug und ersetzt keine Rechts- oder Treuhandberatung. Die rechtliche Verantwortung für publizierte Dienstpläne und Lohnabrechnungen liegt beim Arbeitgeber.